Erklärung des IFH zu antisemitischer Attacke in Hamburg

5. Oktober 2020 | Erklärungen - (Keine Kommentare)

Zu der antisemitischen Attacke vor der Synagoge der Jüdischen Gemeinde Hamburg am 4. Oktober 2020 erklärt die Vorsitzende des Interreligiösen Forums Hamburg, Bischöfin Kirsten Fehrs:

„Als Interreligiöses Forum Hamburg verurteilen wir den antisemitischen Angriff vor der Hamburger Synagoge auf das Schärfste. Fast ein Jahr nach dem Anschlag von Halle zeigt die Tat, wie verbreitet und wie gefährlich der Antisemitismus weiterhin ist. Als Hamburger Religionsgemeinschaften sagen wir: In Gedanken und Gebeten sind wir bei unseren jüdischen Geschwistern. Wir stehen zusammen gegen Antisemitismus und jede Form von Hassverbrechen.“

Zum Vorstand des Interreligiösen Forums Hamburg gehören neben Bischöfin Kirsten Fehrs (Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland) auch Özlem Nas (Schura Hamburg), Landesrabbiner Shlomo Bistritzky (Jüdische Gemeinde Hamburg) und Nils Clausen (Buddhistische Religionsgemeinschaft Hamburg).

Im Interreligiösen Forum Hamburg wirken folgende Religionsgemeinschaften und Institutionen mit: Alevitische Gemeinde, Bahà’i-Gemeinden Hamburg, Buddhistische Religionsgemeinschaft Hamburg, Katholische Kirche – Erzbistum Hamburg, Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), Hindus und Zentralrat der Inder, Jüdische Gemeinde Hamburg, Schura – Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg sowie die Akademie der Weltreligionen.

Interreligiöse Hoffnungsbotschaft für Hamburg per Video

6. April 2020 | Erklärungen - (Keine Kommentare)

Hamburg. Mit einer Hoffnungsbotschaft per Video wendet sich der Vorstand des Interreligiösen Forums Hamburg (IFH) an die Einwohnerinnen und Einwohner der Hansestadt. „Wir stehen zusammen, als Stadtgesellschaft und als Religionsgemeinschaften. Bleibt behütet! Das ist unser großer Wunsch. Und auch wenn wir in diesen Wochen auf Abstand bleiben, so sind wir einander im Herzen nah. Und diese Verbundenheit wird bleiben“, sagt die evangelische Bischöfin Kirsten Fehrs, Vorsitzende des Interreligiösen Forums.

Landesrabbiner Shlomo Bistritzky von der Jüdischen Gemeinde Hamburg ergänzt: „Wir rufen alle Hamburgerinnen und Hamburger dazu auf, die Regeln zu beachten: Hände waschen, Abstand halten – und trotzdem freundlich und geduldig bleiben. Ich bin sicher: Gemeinsam können wir die Krankheit besiegen!“

Özlem Nas vom Vorstand der Schura – Rat der Islamischen Gemeinschaften in Hamburg sagt: „Wir und unsere Gemeinden sind da, um euch zu unterstützen: Mit Trost und Seelsorge, mit Nachbarschaftshilfe und digitalen Angeboten. Wir beten für euch und für unsere Stadt!“

Nils Clausen vom Vorstand der Buddhistischen Religionsgemeinschaft Hamburg betont: „Wir danken allen, ohne die in diesen Zeiten gar nichts geht: Den Krankenpflegern und Ärztinnen, den Kassiererinnen und Polizisten, den Politikern und Wissenschaftlern. Danke für den großartigen Einsatz!“

Im Interreligiösen Forum Hamburg wirken folgende Religionsgemeinschaften und Institutionen mit: Alevitische Gemeinde, Bahà’i-Gemeinden Hamburg, Buddhistische Religionsgemeinschaft Hamburg, Katholische Kirche – Erzbistum Hamburg, Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), Hindus und Zentralrat der Inder, Jüdische Gemeinde Hamburg, Schura – Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg sowie die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Hamburg (ACKH).

Anlass der Hoffnungsbotschaft ist die Corona-Krise. Um die Verbreitung des Virus einzudämmen, haben auch Hamburgs Religionsgemeinschaften ihre Aktivitäten stark eingeschränkt. Im April sind davon wichtige religiöse Fest- bzw. Fastenzeiten betroffen: Ostern, Pessach und der Ramadan. Derzeit versuchen alle Religionsgemeinschaften, ihre Mitglieder wenigstens per Video an Gebeten, Gottesdiensten oder Meditationen teilhaben zu lassen.

Erklärung des Interreligiösen Forums Hamburg zum Buttersäure-Anschlag auf die Praxis von Mustafa Yoldas

21. Oktober 2019 | Erklärungen - (Keine Kommentare)

Mit Entsetzen und Empörung haben wir erfahren, dass es auf ein ehemaliges und geschätztes Mitglied des IFH einen Anschlag gegeben hat. Am Freitag, dem 11. Oktober, drang ein vermummter Mann in die Arztpraxis von Mustafa Yoldas ein und verschüttete dort Buttersäure. Mehrere Menschen erlitten Atemwegsreizungen und mussten vom Rettungsdienst versorgt werden. Der Täter konnte fliehen und wird jetzt von der Polizei gesucht.

Mustafa Yoldas war 20 Jahre lang Vorsitzender der Schura Hamburg und langjähriges Mitglied im Interreligiösen Forum Hamburg. Dort hat er sich immer sehr aktiv für den Dialog der Religionen und Kulturen eingesetzt und an vielen gemeinsamen Projekten und Auftritten mitgewirkt. Was auch immer die Motive des Täters waren, ist ein solcher Angriff kriminell und in keinster Weise hinnehmbar. Er ist Ausdruck einer leider feststellbaren Verrohung und Enthemmung in unserer Gesellschaft. Das Interreligiöse Forum Hamburg sichert seinem ehemaligen Mitglied Mustafa Yoldas in dieser Angelegenheit seine volle Solidarität und Unterstützung zu.

Erklärung des Interreligiösen Forums Hamburg zum Anschlag in Halle

20. Oktober 2019 | Erklärungen - (Keine Kommentare)

Der schreckliche Anschlag auf die Synagoge und die folgende Ermordung zweier Menschen in Halle haben uns alle entsetzt. Ausgerechnet an Jom Kippur, dem höchsten jüdischen Feiertag, versuchte ein hasserfüllter und mutmaßlich rechtsextremistischer Mann, in die Synagoge einzudringen und dort ein Massaker anzurichten. Hätte die verschlossene Tür ihn nicht gehindert, hätte er ohne Zweifel seinen Plan umgesetzt. Die Gemeindemitglieder, die nicht nur einem zunehmenden alltäglichen Antisemitismus ausgesetzt sind, mussten jetzt diese lebensbedrohliche und traumatisierende Situation miterleben. Wir stehen an der Seite unserer jüdischen Schwestern und Brüder. Wir trauern auch um die beiden Todesopfer und schließen sie und ihre Angehörigen in unsere Gedanken und Gebete ein.

Dies war nicht nur ein Anschlag auf unsere jüdischen Bürger, sondern auch auf alle anderen Mitglieder unserer Gesellschaft – egal welchen Glaubens oder welcher Lebenseinstellung. Taten wie diese haben zum Ziel, die Grundlagen unseres Zusammenlebens zu zerstören. Deshalb müssen alle demokratischen Kräfte zusammenstehen, um den Kampf gegen Terror, Extremismus und Rassismus aufzunehmen. Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, auch in ihrem Umfeld dafür zu sorgen, dass Solidarität, Respekt und Verantwortung gelebt werden, statt Populismus, Hass und Ausgrenzung.

Da für viele dieser Taten „religiöse“ Gründe angeführt werden, tragen die Religionsgemeinschaften in unserer Gesellschaft eine besondere Verantwortung, diesem Missbrauch entschieden entgegenzutreten. Das sehen auch die im Interreligiösen Forum Hamburg vertretenen Religionsgemeinschaften so und werden ihre Bemühungen um Verständigung, friedliche Begegnung und freundschaftliches Handeln verstärken.

Pressemitteilung Landesrabbiner Shlomo Bistritzky

26. Juni 2019 | Juden | Erklärungen - (Keine Kommentare)

Vergangenen Donnerstag, am 20. Juni, erlebten Eliezer Noe, Vorstandsmitglied der Jüdische Gemeinde Hamburg, und ich einen Vorfall vor dem Rathaus unserer Stadt. Ein Mann bespuckte, beleidigte und bedrohte mich. Ein antisemitischer Vorfall. Kein Einzelfall in Deutschland. In derselben Woche wurde Rabbiner Chaim Barkahn in der Nähe des Gemeindezentrums Düsseldorf Opfer von Bedrohungen und Beschimpfungen. Weitere Straftaten gegen jüdische Geistliche oder äußerlich erkennbare Juden wie u.a. in Berlin sind bereits bekannte Wirklichkeit in Deutschland.

Ich bin dankbar für die zahlreichen Schreiben und die Solidaritätsbekundungen Hamburger BürgerInnen, meiner KollegInnen anderer Religionsgemeinschaften und aus der politischen Vertretung unserer Stadt. Ich will kein Opfer sein. Ich verstehe diesen Vorfall als Anlass, um für Toleranz und Respekt im Umgang mit allen Religionen aufzurufen. Daher begrüße ich die Initiative Hamburger BürgerInnen „Wir sind Hamburg. Gegen Antisemitismus. Gegen Diskriminierung“. Die Initiatoren rufen mit fb.me/WirsindHH in den sozialen Medien bei Facebook HamburgerInnen auf gegen jede Form von Antisemitismus und Diskriminierung einzutreten. Das ist meine Antwort auf den antisemitischen Vorfall.

Die Initiative „Wir sind Hamburg. Gegen Antisemitismus. Gegen Diskriminierung.“ wird am  Donnerstag, den 27. Juni, um 16:00 Uhr, vor dem Rathaus eine Veranstaltung organisieren. Genau 7 Tage nach dem antisemitischen Vorfall werden an genau derselben Stelle u.a. der 1. Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher und ich als Redner teilnehmen. Wir wollen zeigen, dass Hamburg eine weltoffene Stadt ist, in der Antisemitismus und Diskriminierung keinen Platz finden. Machen Sie mit. Unterstützen wir die Initiative „Wir sind Hamburg. Gegen Antisemitismus. Gegen Diskriminierung.“

Initiative Wir sind Hamburg. Gegen Antisemitismus. Gegen Diskriminierung.

Wir sind Hamburgerinnen und Hamburger. Wir sind weltoffen. Wir sind eine Gemeinschaft. Wir verteidigen Freiheit, Gerechtigkeit und Anstand in unserer Stadt.

Vergangenen Donnerstag wurde der Rabbiner Shlomo Bistritzky vor unserem Rathaus bespuckt, beleidigt und bedroht. Und, seit Jahren steigt die Zahl der Straftaten gegen jüdische BürgerInnen. Seit Jahren steigt die Zahl der rassistisch motivierten Straftaten. Das akzeptieren wir nicht. Mit der Aktion „Was siehst Du“ zeigen wir, Rabbiner Bistritzky ist Mitglied unserer Gemeinschaft, der Angriff auf ihn war ein Angriff auf uns. Wir wollen zeigen, dass die Mehrheit in Hamburg anders ist. Wir sind die Mehrheit. Wir sind Hamburg.

Kontakt:
Daniel Sheffer, Sprecher der Initiative
Dorotheenstr. 59, 22301 Hamburg
Email: danielsheffer@yahoo.com

Erklärung des IFH zur Zunahme von Rassismus und religiöser Intoleranz

28. März 2019 | Erklärungen - (Keine Kommentare)

Mit Sorge beobachten die Mitglieder des Interreligiösen Forums Hamburg zunehmenden Rassismus und Intoleranz in unserer Gesellschaft. Der Anschlag auf Muslime in Neuseeland, die Morde des NSU, Aufmärsche von Neonazis in deutschen Städten, antisemitische Hetze und Übergriffe, Schändungen von Friedhöfen und sakralen Orten, sowie eine starke Zunahme von unerträglichen Hassbotschaften im Internet geben Anlass zur Sorge.

All dies gefährdet den Zusammenhalt und das friedliche Miteinander der Menschen und Glaubensgemeinschaften in unserer Gesellschaft. Nationalismus und religiöse Intoleranz vertiefen die Gräben zwischen gesellschaftlichen Gruppen. Das fördert Ängste, Spannungen, gegenseitiges Misstrauen und gefährdet die Integration zugewanderter Menschen.

Das Interreligiöse Forum Hamburg ruft dazu auf, sich diesen Tendenzen zu widersetzen. Ein engagierter interkultureller und interreligiöser Austausch ist wichtiger denn je. Aber auch in allen anderen gesellschaftlichen Bereichen muss ein toleranter und auf gegenseitigem Respekt basierender Umgang dazu beitragen, die Verbundenheit zu stärken. Wenn wir alle dazu beitragen, dann müssen wir nationalistische Feindbilder und fremdenfeindliche Propaganda nicht fürchten. 

Nachruf auf Roland Zimmel

6. September 2018 | Bahá’í | Interna - (Keine Kommentare)

Das Interreligiöse Forum Hamburg gedenkt eines Freundes und Kollegen: Roland Zimmel. Er war Gründungsmitglied und langjähriger Vertreter der Bahá’í Gemeinschaft im IFH, wo er außerordentlich geschätzt wurde. Für einige Jahre stand er dem IFH auch als Vorsitzender zur Verfügung und war in dieser Zeit und danach immer sehr um Ausgleich bemüht und hat im Sinne der Bahai allen Religionen, Nationalitäten und Geschlechtern das gleiche Maß an Respekt entgegengebracht.

Er hat sich im besonderen Maße für den Erhalt und Ausbau der Kontakte und Projekte innerhalb des Interreligiösen Forums verdient gemacht. Seine überaus freundliche und weise Art war uns allen immer ein Vorbild. Wir werden Roland Zimmel in unserem Kreis sehr vermissen. Unsere Gedanken sind bei seiner Glaubensgemeinschaft und vor allem auch bei seiner Familie.

Das Interreligiöse Forum Hamburg

Interreligiöses Friedensgebet auf der altonale

11. Juni 2018 | Aleviten | Bahá’í | Buddhisten | Hindus | Juden | Katholiken | Muslime | Protestanten - (Keine Kommentare)

(Foto v.l.n.r.: Dr. Fardjam Yazhari, Dede Mahsuni Ime, Rolf Peters, Imam Osman Celik, Bischöfin Kirsten Fehrs, Rabbiner Shmuel Havlin, Hojjat-ul-Islam Esmaeil Ansari, Pater Richard Nennstiel, Nils Clausen)

Erstmals hat auf der altonale, dem größten Straßenfest Norddeutschlands, ein interreligiöses Friedensgebet stattgefunden. Beteiligt an dem Gebet waren führende Vertreterinnen und Vertreter von Aleviten, Bahai, Buddhisten, Christen, Hindus, Juden und Muslimen. Die einstündige Veranstaltung enthielt auch musikalische Beiträge aus den Weltreligionen und wurde moderiert von Prof. Wolfram Weiße, dem früheren Leiter der „Akademie der Weltreligionen“ an der Universität Hamburg.

„Wir erheben unsere Hände zum Gebet, stellvertretend für die Religionsgemeinschaft dieser Stadt“, sagte die evangelische Bischöfin Kirsten Fehrs, die auch Vorsitzende des Interreligiösen Forums Hamburg ist. „Niemals wieder religiöse Begründung für Gemeinschaft und Hass. Niemals wieder Feindschaft gegen Andersgläubige, niemals wieder Antisemitismus. Der Kern unserer Religionen ist ein anderer: Demut, Liebe, Achtung vor dem Leben und der Schöpfung.“

Weitere Teilnehmer waren der Dede Mahsuni Ime (Aleviten), Dr. Fardjam Yazhari (Bahai), Nils Clausen (Buddhisten), Rolf Peters (Hindus), Rabbiner Shmuel Havlin (Juden), Pater Richard Nennstiel OP (katholische Christen), Hojjat-ul-Islam Esmaeil Ansari (schiitische Muslime), Imam Osman Celik (sunnitischen Muslime). Die Redner trugen religiöse Texte aus ihren Traditionen vor, etwa Koransuren, einen hebräischen Psalm oder Hindu-Gesänge zum Harmonium. Alle betonten, dass die Religionen entscheidend zum Frieden in der Stadt beitragen wollen. Die rund 400 Besucherinnen und Besucher applaudierten vielfach und stimmten auch mit ein in den Gesang „Dona nobis pacem“ („Gib uns Frieden“).

Nach dem Gebet schrieben die Teilnehmer Gebetsanliegen auf kleine Karten, die an weißen Ballons befestigt wurden. Auf ein Zeichen ließen sie die Ballons los, und somit wurden die Gebete symbolisch gen Himmel geschickt. Nach dem Gebet gab es die Möglichkeit zum Gespräch mit den Vertretern und Vertreterinnen der Religionsgemeinschaften.

Die altonale20 findet vom 1. bis 17. Juni 2018 in Hamburg-Altona statt. Das größte Straßenfest Norddeutschlands gibt es seit 20 Jahren. Es wird jährlich von mehr als einer halben Million Menschen besucht.

Veranstaltungs-Ankündigung

16. Januar 2018 | Aleviten - (Keine Kommentare)

Hrant Dink wurde am 19.Januar 2007 in Istanbul durch türkische Rechtsextremisten ermordet. Er war ein Freund der Aleviten und bemühte sich um den türkisch-armenischen Dialog und den Frieden. Wir wollen gemeinsam seiner gedenken.

Neuer Vorstand für Interreligiöses Forum Hamburg

21. Dezember 2017 | Interna - (Keine Kommentare)

Hamburg. Das Interreligiöse Forum Hamburg hat auf seiner jüngsten Sitzung am Mittwochabend (20. Dezember) turnusgemäß einen neuen Vorstand gewählt. Zur Vorsitzenden wurde erneut die Hamburger Bischöfin Kirsten Fehrs (Evangelisch‐Lutherische Kirche in Norddeutschland) gewählt, die das Interreligiöse Forum seit 2015 leitet. Ihre Stellvertreter sind Mustafa Yoldas (Schura – Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg) und Landesrabbiner Shlomo Bistritzky (Jüdische Gemeinde in Hamburg).

Bischöfin Fehrs sagte auf der Sitzung, die im jüdischen Gemeindezentrum stattfand: „Das friedliche Miteinander der Religionen ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Zeit. Ich bin froh, dass wir in Hamburg so gut zusammenarbeiten. Wir sind verschieden, aber vereint in dem Willen, gemeinsam für das Wohl der Stadt zu wirken.“

Das Interreligiöse Forum Hamburg wurde zur Jahrtausendwende 2000 gegründet. Es wirken führende Vertreter folgender Religionsgemeinschaften und Institutionen mit: Alevitische Gemeinde, Bahà’i‐Gemeinden Hamburg, Buddhistische Religionsgemeinschaft Hamburg, Katholische Kirche ‐
Erzbistum Hamburg, Evangelisch‐Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), Hindus und Zentralrat der Inder, Jüdische Gemeinde in Hamburg, Schura – Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg sowie die Akademie der Weltreligionen der Universität Hamburg.

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